| Familie als Kraftquell |
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| Wer die nebenstehenden Fotos näher
betrachtet, erkennt rasch, dass Krainer I. mit Gattin Josefa fünf
Kinder hatte. Genau so groß ist die Familie von Krainer II. Sowohl
Josefa Krainer als auch Rosemarie Krainer haben sich ganz der Familie
und den fünf Kindern gewidmet. Nur so war es möglich, dass ihre
Männer für die politischen Aufgaben frei waren. Bei Rosemarie,
ge borene Dusek, wurde schon sehr früh ihre Begabung für das
Klavierspiel offenbar. Mit fünf Jahren begann sie mit dem Unterricht,
mit zehn Jahren übte sie täglich mehrere Stunden. Sie ist in
Melnik geboren, heute Tschechische Republik. Der Großvater war ein
Eisenbahn fachmann bei der Graz-Köflacher-Bahn, er war u. a. auch
beim Ausbau der Strecke Wies–Eibiswald tätig. Zu Kriegsende
haben die Duseks alles verloren, die Heimatver triebene kam dank früherer
Beziehungen der Großeltern in die Weststeiermark. Rosemarie Krainer
hat in den USA amerikanische Literatur und Russisch studiert, sie war
eine ausgebildete Übersetzerin in Englisch und Pianistin. Mit ihrem
Mann ging sie oft in Symphoniekonzerte, ins Theater und in Ausstellungen.
Gemeinsam absolvierten sie Kulturreisen im In- und Ausland. |
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Oben: Die Familie von Josef Krainer I. Vordere Reihe:
Heinz, Mutter Josefa, Dorli, Vater Krainer und Fritz. In der zweiten Reihe
Anni mit Josef. Josef Krainer II. Nachdem Gattin Rosemarie am 9. Juni
2001 plötzlich und allzu früh gestorben ist, scharen sich die
Kinder Ferdinand, Georg, Franz, Johanna und Josef (v. l. n. r.) um den
Vater. Er freut sich, dass sie auch mit den Enkeln gerne zu ihm kommen.
Die Pianistin Rosemarie Krainer erlernte bei Prof. Krömer die gesamte
Klavierliteratur, sie hatte alle Beethoven-Sonaten im Kopf und in den
Fingern. |
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