Jetzt neue Energiepolitik |
||
| Der Ölschock saß tief. Der Club of Rome, der 1972 mit dem Bestseller „Das Ende des Wachstums“ weltweit Bestürzung ausgelöst hatte, legte 1973 eine volle Schaufel nach. Der Club prophezeite ein baldiges Auslaufen der Erdöl- und Erdgasvorkommen. Viele Städte versanken im Dunkel, Leuchtreklame und Anstrahlung wurden verboten, es kam der autofreie Tag. Bürgermeister Götz tauchte den Grazer Schloßberg in die Finsternis, Kanzler Kreisky plädierte für das Nassrasieren, ohne zu bedenken, dass Warmwasser mehr Strom braucht als Trockenrasieren. So tief saß der Schock dann doch nicht.
Meldungen über Ölfunde und die Beschwichtigungen der Ölmultis
ließen die Alarmszenerie rasch vergessen, auch das wachsende Ozonloch.
Zu den Wachsamen mit Blick in eine Zukunft ohne fossile Reserven gehörte
schon damals DI Dr. Heinz Kopetz von der Landwirtschaftskammer Steiermark.
Er ließ bei |
Heinz Kopetz: Mit ganzer Kraft für EE |
|
Max Mayr |
||
![]() |
Brennendes Interesse für Holz „Der Bedarf
an Brennholz ist in diesem Winter um 20 Prozent höher als in den
vorigen Jahren“, erklärt Franz Teuschler, Obmann des Landesgremiums
Holz- und Baustoffhandel der Steirischen Wirtschaftskammer, in einem Beitrag
der „Grazer Woche am Sonntag“. Konkret heißt das, dass
sich manche Kunden bereits schwer tun, eine größere Menge Holz
sofort zu bekommen. Das Holz, das bei den Händlern hereinkommt, geht
sofort wieder in den Verkauf. Von einer überaus starken Nachfrage
berichten auch die Experten vom Waldverband Steiermark |
|