Ein optimales Netzwerk

Die steirische Theaterwelt bietet für den Nichtfachmann ein etwas verwirrendes Bild, das von drei Vereinigungen bestimmt ist – vom „theaterland steiermark“, vom Landesverband Außerberuflicher Theater „LAUT!“ und von der Gruppe „Das andere Theater“, das den Amateuren beim Einstieg in den Schauspielerberuf behilflich ist. Wer sich näher in die Szene hineinkniet, spürt allerdings, dass es sich hier um ein optimales Netzwerk handelt. Wir sind allen dankbar, die uns bei dieser Ausgabe mit Beiträgen, Fotos und gutem Rat unterstützt haben. Der Bogen ist weit gespannt – von Peter Faßhuber, Wolfgang Seidl, Michael Sußmann, Isabelle Supanz, Dr. Andrea Dörres bis zu den Leitern der diversen Theatergruppen. Ihnen allen weiterhin viel Erfolg.

 
Max Mayr
Das Musiktheater der Steiermark konnten wir aus Platzgründen diesmal nicht berücksichtigen. Wir wollen uns jedoch in absehbarer Zeit mit dieser umfangreichen Thematik beschäftigen.

Theater im Bauernhof, St. Josef/Weststeiermark, 2005 lockten - „Die Glockn vom Koglberg“.

 

„Die Physiker“ von Friedrich Dürrenmatt beflügelten „Die Thalburger“ zu hervorragenden Leistungen.

Auf 36 Seiten wird in der Printausgabe (Bestellhinweise) die weiß-grüne Theaterwelt vorgestellt. Über 200 Gruppen wollen ihr Publikum in Stadt und Land begeistern. Wie sagte Max Reinhardt:
„Ich glaube an die Unsterblichkeit des Theaters. Es ist der seligste Schlupfwinkel für diejenigen, die ihre Kindheit heimlich in die Tasche gesteckt und sich damit auf und davon gemacht haben, um bis an ihr Lebensende weiter zu spielen. Mit dem Licht des Dichters steigt der Schauspieler in die noch unerforschten Abgründe der menschlichen Seele, seiner eigenen Seele, um sich dort geheimnisvoll zu verwandeln und - Hände, Augen und Mund voll von Wundern - wieder aufzutauchen.“

 
Titelbild: „Amaretto“ von Uli Bree und Erika Deutinger, aufgeführt beim Stradener Straßenspektakel.