Interview mit Dr. Josef Marko |
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| Großzügig gestaltet
steirische berichte: Jede Landesausstellung seit 1959 hatte ihr eigenes Profil. Welche Elemente sind für die „Wege zur Gesundheit“ besonders typisch?
Dr. Josef Marko: Was am stärksten auffällt, ist die großzügige Gestaltung durch den wissenschaftlichen Leiter Univ.-Prof. Mag. Dr. Dieter Mandl und Arch. Dipl.-Ing. Ernst Giselbrecht. Das neue Kulturhaus bietet weite Räume, der Besucher kann die Exponate, Präparate und die lesbar großen Beschriftungen leicht und sorgfältig studieren.
steirische berichte: Gesundheit ist aber keine einfache Thematik. Wie kommt man dem Publikum entgegen?
Dr. Josef Marko: Wer den umfangreichen Katalog durchblättert, begegnet hunderten Facetten des menschlichen Organismus. Die Ausstellung führt zum Wunder Mensch, aber auch zur Gefährdung, zu Krankheiten und Süchten und zu den vielfältigen Leistungen der Medizin zur Wiedererlangung der Gesundheit. Auch die Vorträge von erfahrenen Ärzten sowie die diversen Messungen und Untersuchungen werden gerne angenommen.
steirische berichte: Auf dem Hauptplatz weist die riesige Läuferskulptur der MERKUR zur Ausstellung. Welchen Zusammenhang sehen Sie zwischen Medizin und Wirtschaft?
Dr. Josef Marko: Bei der leider verregneten Eröffnung hat der Generaldirektor der MERKUR-Versicherung Alois Sundl erläutert, warum seine Anstalt als Hauptsponsor eingestiegen ist. Er betonte, dass die Befassung mit der Gesundheit zu neuen Erkenntnissen für Vorbeugung und Heilung führt.
steirische berichte: Gehen die Landesschauen in ihrer traditionellen Form tatsächlich zu Ende?
Dr. Josef Marko: Bruck an der Mur ist die letzte der punktuellen Landesausstellungen. Künftig werden regionale Besonderheiten in ihrer Gesamtheit präsentiert. Derzeit geht es um die Entwicklung eines überzeugenden Konzepts. |
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