weiß-grünes mosaik
 
Die Basilika wurde für das 850-Jahr-Jubiläum durchgreifend restauriert
Mariazell erwartet den Papst
 

Seit 15 Jahren ist Pater Superior Karl mit Kunstsinn, Perfektion und Herz dabei, die Basilika von Mariazell samt Nebenanlagen für die 850-Jahr-Feier 2007 zu restaurieren und zeitgemäß auszugestalten. Dass der Ästhet auch ein Meister bei der Aufbringung der hohen Mittel ist, beweisen die prominenten Sponsoren aus allen Lagern und die Abertausenden Spender bei den Wallfahrten und darüber hinaus.
Wer einen Vergleich mit früher anstellt, kommt aus dem Staunen nicht heraus. Der Hochaltar wurde gegen viel Widerstand auf das Original von Bernhard Fischer von Erlach zurückgeführt, mit Sonnenkollektoren versehen ist das riesige Dach, die Fenster sind erneuert, führende Restauratoren haben die ursprüngliche Schönheit des Gnadenaltars, der Orgel und des gesamten Inneren herausgeholt. Auch die Heimstatt der Benediktiner ist für die Ordensbrüder, aber auch für Teilnehmer an Veranstaltungen wohnlich geworden. In Mariazell finden nun auch die jeweiligen Treffen der österreichischen Bischofskonferenz statt.
Derzeit werden in mühsamer Handarbeit die Grundmauern von Zuschüttungen befreit, das ganze Umfeld der Wallfahrtskirche bekommt einen festen Unterbau und ein neues Pflaster. Behindertengerecht zeigt sich dann auch der Vorplatz, Rollstuhlfahrer können sich bereits seit 2005 über den Lift und die Stufenlosigkeit der Basilika freuen. Zur Freude der Österreicher gibt es jetzt auch die fixe Zusage des Papstes für die Teilnahme an der 850-Jahr-Feier. Wie Benedikt XVI. bei einem Interview zum Bayernbesuch im September gegenüber Journalisten von ZDF, ARD, Deutsche Welle und Radio Vatikan erklärte, werde er vom 7. bis 9. September 2007 gerne in Mariazell sein.

Wettersorgen …
Zum Bild rechts: Am 2. Oktober 2004 feierte Kardinal Joseph Ratzinger den Festgottesdienst der Wallfahrt der mitteleuropäischen Notare. Am Vortag fuhr er mit Notariatskammerpräsident Dr. Georg Weißmann von Wien nach Mariazell. Als dieser wegen der unsicheren Wetterprognose meinte, die Lichterprozession werde ins Wasser fallen, sagte Kardinal Ratzinger: „Keine Angst, es wird schön sein.“ Tags darauf schilderte Pater Superior Karl vor der Basilika das schreckliche Wetter bei der Wallfahrt der Völker im Mai. Daraufhin blickte der Kardinal zum blauen Himmel empor und sagte: „Ich hab’ halt doch die besseren Beziehungen“.

 

Die vollständige Fassung dieses Artikels finden Sie in dieser Ausgabe der "steirischen berichte". (Bestellhinweise)