weiß-grünes mosaik
 
Der Grazer Bernhard Fischer von Erlach
Trendsetter im Barock
 

Mozart, Mozart, Mozart tönt es zur Ehre des Salzburgers täglich durch ganz Österreich, auch durch die Steiermark, obwohl man sie zur „Mozart-freien Zone“ erklärt hat. Da mutet es fast wie ein Wunder an, dass auch ein berühmter Grazer ins Licht der Öffentlichkeit gerückt wurde. Stadtpfarrpropst Dr. Heinrich Schnuderl und der Leiter des Diözesanmuseums, Mag. Heimo Kaindl, haben dem bedeutendsten Barockmeister Bernhard Fischer von Erlach zum 350. Geburtstag eine überaus sehenswerte Ausstellung in der Stadtpfarrkirche gewidmet. Gemeinsam mit Studierenden entstand auch ein Begleitheft, in dem die wichtigsten Schöpfungen beschrieben sind. In der Steiermark sind dies im Mausoleum der Hochaltar der Katharinenkirche (rechts unten), der Hochaltar in der Basilika Mariazell (Mitte) und Stuckarbeiten im Mausoleum der Eggenberger in Ehrenhausen. In Salzburg schuf Fischer von Erlach die Dreifaltigkeitskirche, die Kollegienkirche und das Schloss Kleßheim. In Wien erleben täglich Tausende Touristen die größten Leistungen des Meisters, das Schloss Schönbrunn, die Karlskirche, die Hofbibliothek und die Reste der Hofstallungen, die nach dem Bau des Museumsquartiers übrig geblieben sind.
Ab 1. Dezember 2006 bis 15. April 2007 zeigt das Stadtmuseum ebenfalls eine Bernhard-Fischer-von-Erlach-Ausstellung, gestaltet von „Splitterwerk“.

 

Der Mariazeller Hochaltar wurde bei der Restaurierung der Basilika in die ursprüngliche Form zurückgeführt, Superior Pater Karl hat sich gegen harten Widerstand durchgesetzt.

In Graz hat Fischer von Erlach die Stuckausstattung des Mausoleums und den Altar in der Katharinenkirche geschaffen.

Die vollständige Fassung dieses Artikels finden Sie in dieser Ausgabe der "steirischen berichte". (Bestellhinweise)