weiß-grünes mosaik
 
Einkehr in der Heimat und in St. Bartholomä  

Die weststeirische Landschaft und ihre aufgeschlossenen Bewohner hat Hanns Koren schon früh schätzen gelernt. So ist es verständlich, dass er 1962 die „Hemmerkeusche“ in Raßberg, Gemeinde St. Bartholomä erwarb, die ihm zur zweiten Heimat wurde und auch als Schreibwerkstatt diente. In dem gemütlichen Domizil empfing er Prominente aus vielen Lebensbereichen, am liebsten jedoch Freunde aus nah und fern.

Als Anfang der Siebzigerjahre die um 1200 erbaute Kirche vom totalen Verfall bedroht war und abgerissen werden sollte, weil es im Ort ohnehin die neue Kirche gab, setzte sich der damalige Landtagspräsident Hanns Koren mit voller Kraft für die Rettung des Gotteshauses ein. Dabei konnte er auf wertvolle Erfahrungen zurückgreifen, die er als Vorsitzender des Aktionskomitees „Rettet die Grazer Altstadt“ von 1972 an gesammelt hatte.
Seither ist das Bauwerk gesichert, die Glasfenster von Rudolf Pointner bestechen durch ihre Leuchtkraft, im stimmungsvollen Raum wird Kultur geboten, so auch am 5. August beim Konzert „Schöne Müllerin“ mit Melodien von Gustav Mahler, Franz Schubert und Wolfgang Amadeus Mozart. Die Solisten des Kammermusikfestivals, Leitung Erich Oskar Huetter, schenkten dem zahlreich erschienenen Publikum ein grandioses Erlebnis.
Das berühmte Ensemble ist in St. Bartholomä bereits vor zehn Jahren aufgetreten. Prof. Dr. Johannes Koren (Bild Mitte rechts mit Harald Koren) war an der Gründung des „Kammermusikfestivals“ maßgeblich beteiligt. Erich Oskar Huetter ist ihm dafür in Freundschaft verbunden.

Bürgermeister Josef Birnstingl hat einen Koren-Folder aufgelegt. Interessenten können sich an die Gemeinde St. Bartholomä wenden. Tel.: 03123/2227-0, Fax: DW 25, E-Mail: gde@st-bartholomae.steiermark.at

Im Kunsthaus Köflach findet man ein freundliches Ambiente und hohe Gastlichkeit.
Die vollständige Fassung dieses Artikels finden Sie in dieser Ausgabe der "steirischen berichte". (Bestellhinweise)