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AIMS: „Feuervogel“ in der List-Halle  

The „Voices of Summer“ sind mit dem 26. Meistersingerkonzert von AIMS für dieses Jahr verklungen. Ein breitgefächertes Angebot belebte nicht nur unsere Stadt, sondern wurde auch in Leibnitz, im Stadttheater Leoben, im Kunsthaus Weiz, im Schloss Schielleiten, in der Stadthalle Fürstenfeld und in St. Paul im Lavanttal umgesetzt. Das Orchesterkonzert – Ludwig van Beethoven, Richard Strauss – wurde zu einem Fest für Prof. Cornelius Eberhardt, der seine 50-jährige Dirigententätigkeit feierte und gleichzeitig Abschied von AIMS und Graz nahm, wo er durch 37 Jahre unzählige Musikfreunde begeisterte. Bürgermeister Siegfried Nagl überreichte ihm beim Eröffnungskonzert in der Aula der Karl-Franzens-Universität das Goldene Ehrenzeichen der Stadt.

Grandiose Solisten
Zu einem Höhepunkt gedieh das Meistersingerkonzert in der Helmut-List-Halle mit grandiosen Solisten unter der Leitung von Alexander Kalajdzic. Die Herren waren allerdings in der Minderheit, was Prof. Helmut List dazu veranlasste, einen Vergleich herzustellen. „AIMS braucht mehr Männer, wir von der Technik brauchen mehr Frauen.“ Hans Stolz führte gekonnt durch den Abend. Neben Emily Douglass, der unbestrittenen Siegerin, waren unter den zehn TeilnehmerInnen auch die Salzburgerin Elisabeth Grabner, die den zweiten Preis erhielt, und die Steirerin Barbara Pöltl. Mit dem „Feuervogel“ von Igor Strawinski brillierte das Orchester, unterstützt durch die sensible Akustik der List-Halle. Flirrende, schwirrende und mächtige Klänge entrückten das Publikum in eine Zauberwelt. AIMS-Präsidentin Kathryn List und AIMS-Organisatorin Barbara Künsberg-Sarre können auf dieses Ereignis besonders stolz sein.

Foto: Harry Schiffer

Foto: Serenata

Serenata im Joanneumhof
Unter freiem Himmel

An 26 Abenden konnte man sich, vor allem in lauen Sommernächten, im stimmungsvollen Joanneumhof von klassischer Musik entführen lassen. Ins Pariser Leben, von „Alles Walzer“, von einer „Kleinen Nachtmusik“ bis zu „Von Bach bis Bernstein“. Das Girardi-Ensemble mit langer Graz-Tradition, die GrazChamberBrass, schnittpunktvokal, saxquadrat sowie Heidemarie Berliz, Ulrike Mattanovich, Andrea Molnar, Christian Peyr, Lucas Schurig, Toshie Shibata, Orfej Simic, Ciro Virgilante, Heide Wartha und Ingeburg Weingerl-Bergbaur sorgten für ein Feuerwerk an Melodien.

Die vollständige Fassung dieses Artikels finden Sie in dieser Ausgabe der "steirischen berichte". (Bestellhinweise)