Zum Geleit

Diese Ausgabe ist von vier Segmenten bestimmt, von der Volkskultur, vom Korenjahr 2006, vom weißgrünen mosaik und von der „Hofübergabe“ bei den Steirischen Bildnissen.
Viele Seiten sind der Volkskultur und dem Brauchtum gewidmet, auch der enge Zusammenhang mit einem blühenden Tourismus bleibt nicht unerwähnt. Diese Beiträge sind von uns auch als dankbare Anerkennung für die Mitglieder ungezählter Vereine, Gruppen und Klubs gedacht, die sich ehrenamtlich für kulturelle und soziale Anliegen einsetzen.
Zum Hanns-Koren-Bedenkjahr, das eine Fülle von Veranstaltungen brachte, wäre es vermessen, eine umfassende Bilanz zu ziehen. Wir müssen uns auf einige Stationen beschränken und sind erfreut, dass es gelungen ist, wertvolle Filme zu realisieren. Der Streifen „Hanns durch die Zeit“ wurde von Wilhelm Hengstler, Markus Haslinger und Christian Marczik produziert und im Annenhofkino dreimal gezeigt. Peter Wolf gestaltete für das „Österreichbild“ im ORF am 19. November eine Dokumentation über die Beispielwirkung von Dr. Hanns Koren. Ishwara Erhard Koren, der seinem Vater am ähnlichsten sieht, ist Hauptakteur in „Hanns durch die Zeit“, er drehte auch den Film „Heimat ist überall“, uraufgeführt am 15. Dezember im Palais Attems. Weitere Ereignisse auf Seite 29.
Das weiß-grüne mosaik bestätigt einmal mehr, was sich in der Grünen Mark abspielt und entwickelt. Hier nimmt auch Landesrätin Bettina Vollath zu aktuellen Fragen der Bildungs- und Familienpolitik Stellung.
Eingebunden in dieses Kompendium ist der Autorenwechsel bei den „Steirischen Bildnissen“ von Heribert Schwarzbauer zu Martin Titz.Für die Lektüre wünscht die Redaktion wachsame Aufmerksamkeit, für Anregungen sind wir stets dankbar.
Max Mayr

Hanns Koren, gespielt durch seinen Sohn Ishwara Erhard Koren, ist nach langer Zeit zurückgekehrt und trifft sich mit seinem Freund Viktor Honneth, dargestellt von Stefan Wancura, zum Essen im Forum Stadtpark, das zum Restaurant umgebaut wurde. Hier reagiert der Politiker auf die kulturelle und künstlerische Gegenwart.

Die Illustration „Blasmusik in der Oper“ haben wir dem Band „Blasmusik in der Steiermark“ von Wolfgang Suppan entnommen. Das Foto erinnert an die Eroberung des Opernhauses am 28. März 2000. Wer hätte einst gedacht, dass einmal Blaskapellen in die großen Theater der Städte eingeladen werden. Eben erst wieder geschehen im Linzer Stadttheater.