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Bildung ohne Grenzen |
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Die Megaphon-Uni, eine Vortragsreihe des Straßenmagazins „Megaphon“ der steirischen Caritas und der Universität Graz, lädt Menschen in schwierigen Lebenslagen erneut in den Hörsaal und in verschiedene Sozialeinrichtungen. Mit 24 Einzelvorträgen und vier Workshops, alle kostenlos, entführt die Megaphon- Uni Interessierte in verschiedene Disziplinen der Wissenschaft und Praxis. Projektbetreuung: Mag. Christian Friedl, 8010 Graz, Harrachgasse 23. |
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Judith Schwentner, Chefredakteurin der Zeitschrift „Megaphon“, hat uns bei dieser Seite mit Rat und mit Bildern von jungen Ausländern unterstützt. Wir danken sehr. |
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Aus Armenien kommt Marianna Asatrjan. Sie besucht in Graz die Modeschule Ortwein, Nähen und Design sind die große Leidenschaft der 20-Jährigen. Wenn die Ausbildung in zwei Jahren zu Ende ist, will sie an einem Gymnasium die Matura machen. Findet Marianna gute Arbeit, will sie in Österreich bleiben. Bei einem Modeprojekt im Forum Stadtpark war sie die Jüngste. Rückblickend sagt sie, dass ihr das Aufsatzschreiben in Deutsch besondere Mühe bereitet hat: „Aber die Lehrerinnen haben mir immer geholfen.“ |
Aus China kommt Ma Hong Chao. Im Internat der Weinbaufachschule Silberberg macht er abends oft als Letzter das Licht aus. Er studiert bis spät in die Nacht, lernt Deutsch und übersetzt Fachbegriffe der Kellerwirtschaft ins Chinesische. Bereits zu Hause in der Stadt Qingdao interessierte sich Ma Hong Chao für den Weinbau. Ein Freund seiner Familie hat ihn an die berühmte Schule in Silberberg vermittelt, daheim will er sein Weinbauwissen umsetzen. Schuldirektor Anton Gumpl bezeichnet ihn als Musterschüler. |
Aus der Mongolei kommt Bolor Choidogjamts. Aufgewachsen ist die 23-jährige Studentin bei ihren Großeltern auf dem Land, bevor sie nach der Schulzeit in Ulan Bator ihrem Bruder zum Auslandsstudium nach Graz folgte. Sie studiert bereits im dritten Jahr Medizin und fühlt sich dabei sehr wohl. Nicht zuletzt an ihrem Wohnort, dem Afro-Asiatischen Institut. Am liebsten würde sie einige Zeit in Afrika arbeiten, um dann als erfahrene Ärztin nach Ulan Bator zurückzukehren, daheim werden Mediziner dringendst gebraucht. |
| Die vollständige Fassung dieses Artikels finden Sie in dieser Ausgabe der "steirischen berichte". (Bestellhinweise) | ||