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Good Bye New Orleans Der Soziologe Univ.-Prof. Dr. Manfred Prisching war unfreiwillig Zeuge und Betroffener der großen Naturkatastrophe, die durch den Hurrikan „Katrina“ über New Orleans hereinbrach und die berühmte Mutterstadt des Jazz fast völlig zerstörte. Sachlich und daher umso beeindruckender berichtet er von den Ereignissen und analysiert darin die amerikanische Gesellschaft: die Langsamkeit der Hilfsmaßnahmen, das Versagen der Behörden, die Unterschiede der reichen und armen Bezirke. Das Desaster wird durch die Isolierung, die Vereinsamung der Menschen, Nachbarschaften, in denen es keine Geschäfte, Restaurants, Behörden und immer weniger Bewohner gibt, verstärkt. Daneben existiert ein Gemeinschaftsdenken, wo sich der Einzelne seine „Wahlgemeinschaft“ selbst aufbaut. Solidarität führte daher auch zu einer großen Welle der Hilfsbereitschaft. Die kulturellen Besonderheiten hat Prisching in Storys wie „Der Markt, der Staat und die Politik“, „Wirtschaft, Lobbys und Konzerne“, „Das Verlangen nach Führung“ u. a.m. herausgearbeitet. Katastrophen bringen das Beste und Schlechteste einer Gesellschaft zum Vorschein. Der angesehene Wissenschafter hat beide Seiten sorgfältig erforscht. M. M. |
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| Hans Hoffmann schildert den Weg des weltberühmten Komponisten Antonin Dvorák, Sohn eines Metzgers aus dem kleinen Mühlhausen im Moldautal, mit dem Hintergrund seiner Zeit. Dvorˇák gilt neben Smetana als Begründer der Nationalmusik, die Oper „Rusalka“ ist das erfolgreichstes Beispiel dieser Art. Während des Amerika-Aufenthaltes als Direktor des New Yorker Konservatoriums komponierte er die 9. Symphonie „Aus der Neuen Welt“, die seine populärste wurde. Berührend zeichnet der Autor auch die private Seite von Antonin Dvorˇák, die Triumphe und Schicksalsschläge, die er in seine Musik einfließen ließ. H. M. |
Hans Hoffmann „Aus der neuen Welt. Antonin Dvorák und seine Zeit“, Amalthea Signum Verlag GmbH, Wien, 256 Seiten, Preis 22,90 Euro. |
Elfriede Werthan, langjährige Journalistin, Lyrikerin und Erzählerin berichtet in den interessanten Kurzgeschichten nicht nur von Früchten, Kräutern und Gewürzen, Kürbissen, Mais und Sonnenblumen, sie zeigt auch die heilende Wirkung von Pflanzen auf, gibt Tipps und bietet Rezepte für gesunde Kost. Ein großes Kapitel widmet sie den Erdäpfeln, die im 16. Jahrhundert nach Europa kamen und vorerst von den Bauern abgelehnt wurden, da man ihren Wert nicht erkannte. Mit einem Gedicht von Irmgard Baum „An dich Mutter Erde“ führt Werthan in den Zaubergarten der Natur, der unserer Seele Kraft gibt, zu einer positiveren Haltung zu kommen. H. M. |
Elfriede Werthan „Zaubergarten Natur“, Eigenverlag, Berliner Ring 55, 8047 Graz, Telefon (0316) 30 49 86 |
Dietmar Grieser „Der erste Walzer und andere Sensationen von anno dazumal“ |
Der Wahlwiener Dietmar Grieser präsentiert wiederum ein Buch, dessen Titel allein schon lockt. In 50 Premiere-Geschichten berichtet er vom „ersten Mal“. Bomben auf Venedig, die erste Miss Welt, der erste Christbaum, der erste Papstbesuch in Wien, der erste Zwölfer, der erste Walzer, der erste Opernball, der erste Bleistift, die Geburtsstunde des Schillings, Großmutters gesunder Kochtopf und vieles mehr bietet Grieser aus den österreichischen Anfängen. Nostalgie pur spannend erzählt. H. M. |
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Seidenstraße Von Taschkent nach Samarkand, Buchara und Chiwa. Die schönsten Städte Usbekistans. |
| Die vollständige Fassung dieses Artikels finden Sie in dieser Ausgabe der "steirischen berichte". (Bestellhinweise) | |||