Erstmals vergeben
Fischer-von-Erlach-Preis für Alt und Neu

Dem wertvollen Kulturerbe der Grazer Altstadt soll neues Leben eingehaucht werden. Mit der Verleihung des Fischer-von-Erlach-Preises 2006 setzen das Land Steiermark und der „Verein Grazer Altstadt“ ein Zeichen, wie eindrucksvoll historische Altstadtbauten mit moderner Architektur verbunden werden können.
Aus 26 eingereichten Projekten wurden von einer Expertenjury unter Vorsitz von Prof. Friedrich Achleitner die vier besten der in den vergangenen fünf Jahren realisierten Bauwerke ausgewählt.

Die Preisträger
Adaptierung Alte Universität, Graz, Hofgasse 16
(Projektträger: LIG Steiermark; Planer: Alfred Bramberger)
Neubau Lapidarium, Graz, Eggenberger Allee 90
(Projektträger: Landesmuseum Joanneum GmbH.; Planer: Purpur.Architektur)
Sanierung Herzoghof, Graz, Herrengasse 3
(Projektträger: IFA AG/Costa Finanzconsulting; Planer: Hans Gangoly)
Zubau M6, Graz, Mozartgasse 6
(Projektträger: Jauk Baumanagement GmbH.; Planer: Volker Giencke)

Landeshauptmannstellvertreter Dr. Kurt Flecker gratulierte den Preisträgern und betonte: „Altstadterhaltung soll nicht
nur konservieren von historischen Bauwerken heißen, das Ziel muss die Er-
haltung eines qualitativ hochwertigen Lebensraumes sein.“ Der Fischer-von-Erlach-Preis wurde als Erinnerung an
den 350. Geburtstag des bedeutenden Barockarchitekten Johann Bernhard Fischer von Erlach (geboren 1656 in
Graz) initiiert. „Wir müssen uns der Gegenwart stellen, die Stadt muss lebendig bleiben. Um das Altstadtbewusstsein zu fördern, haben wir den Preis für hervorragendes Bauen in der Grazer Altstadt ins Leben gerufen“, sagte Dr. Gertrude Celedin, Vorsitzende der Altstadtsachverständigenkommission und des Vereins „Grazer Altstadt“, über die Intention des Preises.

 

Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Kurt Flecker und Dr. Gertrude Celedin, Vorsitzende der Altstadtsachverständigenkommission und des Vereins „Grazer Altstadt“, mit den Preisträgern des Fischer-von-Erlach-Preises 2006 bei der Verleihung in der Alten Universität. Foto: Landespressedienst

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