Gemeinde Poppendorf
Frühlingserwachen am Kaskögerlweg erleben
Sanfte Vulkanhügel, fruchtbare Felder, saftige Wiesen und herzliche Menschen! Auf dem elf Kilometer langen Kaskögerlweg, der durch sanfte Vulkanhügel um Poppendorf führt, können Wanderer die tägliche Hektik vergessen. Der Weg ist Teil des Themenwegenetzes „Auf den Spuren der Vulkane“ und bringt dem Besucher die Entstehung der Region, die Vielfalt der Kulturlandschaft und die Wurzeln der Gemeinde näher. Über Stege und Brücken wandelt man über Sümpfe und Vulkane. Gemütliche Gaststätten und Buschenschänken laden zum Verweilen ein.
Bgm. Ing. Josef Niederl
|

Foto: Gemeinde Poppendorf |
|
Almenland
Das Almenland rund um Teichalm-Sommeralm ist das größte zusammenhängende Almweidegebiet Europas. Unter den etwa 3500 Rindern, die sich an den einzigartigen Kräutern und saftigen Gräsern stärken, sind die berühmten Almos das Aushängeschild der Genussregion.
Geht man entlang des Almenland-Wanderweges, trifft man nicht nur auf fleißige Bauern, die sich schon seit jeher um die gefleckten Weidetiere kümmern, sondern auch auf viele freundliche Einheimische, die sich an der Schönheit ihrer Heimat erfreuen. Streift man dann noch mit offenen Augen durch die einzigartige Almlandschaft, erkennt man die Vielfalt der Region noch viel klarer, denn die saubere Almluft schärft bekanntlich alle Sinne. Die Gastfreundlichkeit spürt man auch schon von Weitem, und man erkennt gleich, wie sehr sich die Almenland-Wirte der Region um das Wohl ihrer Gäste bemühen. Ob sie mit ihrer Familie über die Wiesenwege ziehen und den Kindern die einzigartigen (Alm-)Orchideen zeigen oder vom weichen Waldweg zum anspruchsvolleren Klettersteig zum Hochlantsch (1720 m) wandern – es ist einfach für jeden etwas dabei.
Wer zur Abwechslung etwas mehr für seinen Körper tun möchte, findet als Sportler zahlreiche Möglichkeiten, seiner Leidenschaft nachzugehen. Zum Beispiel bei ein paar Runden Nordic Walking im Blumendorf Sankt Kathrein am Offenegg, einer Wanderung zu den Wallfahrtsorten Heilbrunn oder Schüsserlbrunn, bei einer Fahrt mit der Sommerrodelbahn in Koglhof oder etwas geschützt von der Sonne im Schaubergwerk Arzberg. Michaela Hirtler
Genaue Informationen erhalten Sie
im Almenlandbüro unter der Telefonnummer (03179) 2300-0
www.almenland.at |

Saftige Bergwiesen erfreuen das Auge.
Foto: Bergmann Kreiner |
|
Gemeinde Semriach
Semriach ist bekannt, mit seinen landschaftlichen Reizen bei den Gästen voll zu punkten. Auf Grund der guten Höhenlage von Semriach herrscht stets angenehmes und gesundes Klima.
Besonders erwähnenswert sind die vielen und einmaligen Sehenswürdigkeiten, wie z. B. Österreichs größte Tropfsteinhöhle, – die Lurgrotte Semriach – oder der romantische Kesselfall.
Gäste können aber Semriach auch hoch zu Ross erkunden, der Islandpferdehof von Piet Hoyos (Welt- und Europameister) war schon immer seiner Zeit voraus.
Semriach sorgt auch auf Grund der starken traditionellen Brauchtumsveranstaltungen für absolute Abwechslung. Jedem Gast werden touristische Highlights ebenso geboten wie erholsame Tage. Heimische kulinarische Köstlichkeiten runden das Programm ab.
Bgm. Taibinger, Andrea Gottlieb
Weitere Auskünfte
Gemeindeamt oder Tourismusverband Semriach, 8102 Semriach 50
Telefon (03127) 80980 Fax (03127) 80980-16
E-Mail: tourismus@semriach.at - www.semriach.at |

Foto: Möstl-Design
|
|
Kultur „Er-Wandern“ und „Er-Fahren“
Dem „Er-Wandern“ und „Er-Fahren“ von Kultur dient der „Hengist-Kulturwanderweg“. Er trägt wie der gesamte Kulturpark Hengist seinen Namen nach der mittelalterlichen Bezeichnung des heute meist „Wildoner Berg“ genannten Höhenzuges an mittlerer Mur, Kainach und Laßnitz.
Der Wanderweg verbindet die vier Gemeinden Hengsberg, Lebring-Sankt Margarethen, Weitendorf und Wildon und berührt kulturhistorische Sehenswürdigkeiten wie Burgen, Schlösser und Kirchen sowie archäologische Fundplätze und geologische Besonderheiten. Informative Text- und Bildtafeln an den derzeit über 40 Stationen des Wanderweges wecken Interesse an der so reichhaltigen heimischen Kultur.
Der Hengist-Kulturwanderweg bietet die einzigartige Möglichkeit, sowohl die geologische als auch die historische Entwicklung des Gebietes der heutigen Steiermark in einer Kleinregion zu erleben – zu Fuß oder auf weiten Strecken auch auf dem Fahrrad!
Informationen: Kulturpark Hengist
8410 Wildon, Hauptplatz 61
Telefon (0676) 53 005 75
www.hengist.at - info@hengist.at |

Foto: Kulturpark Hengist |
|
Wandern in Wielfresen
Am Osthang der Koralpe gelegen, hat die Berggemeinde Wielfresen durch ihre jahrhundertelange Abgeschiedenheit ihre Eigenheit im Einklang mit der Natur bewahrt. Weitverstreute gepflegte Einzelhöfe, ausgedehnte Wälder, klares Wasser, frische Luft und wohltuende Stille zeichnen diese einzigartige Naturlandschaft aus, die sich vom Tal der Weißen Sulm bis hinauf
zu den weiten Almen zieht. Die Vielfalt des Landschaftsbildes, der Geologie und der Pflanzenwelt sind weitere Eigenschaften, die ideale Voraussetzungen für ein beschauliches Naturwandern bieten.
Einst gab es hier Fußpfade von Hof zu Hof und die eigenen Schulwege und Kirchsteige. Seit der Motorisierung wurden aber die alten Pfade und Wege aufgelassen und ein neues Straßennetz entstand. Bei der Konzepterstellung für die Dorferneuerung durch das Steirische Volksbildungswerk wurde eine Aktivierung des alten Wegenetzes vorgeschlagen, um dem Breitensport „Wandern“ gerecht zu werden. In den Ortsteilen in Unterfresen und in Wiel hat daher die Gemeinde familiengerechte Rundwege entlang von alten Fußsteigen angelegt, die durch Wälder und über Wiesen führen, wobei sich immer wieder schöne Ausblicke ins Tal ergeben. Diese Wege weisen keine spektakulären und attraktiven Höhepunkte auf und sind auch keinen besonderen Themen zugeordnet, aber sie bieten einen Einblick in eine an feinen Details reiche Naturlandschaft. Dazu gehört aber nicht ein hastiges Durcheilen, sondern man muss sich Zeit lassen für geruhsame Betrachtungen. Bei diesen einfachen Wanderungen in der Natur kann man seine „Gehlüste“ wecken und in der Schlichtheit und Stille dabei auch „in-sich-gehen“.
Ein weiterer neu geschaffener Weg, der „Wielfresener Weg“, verbindet das Ortszentrum mit dem Weiler Sankt Katharina in der Wiel und überbrückt dabei auch mit einem schönen Holzsteg die romantische Sulmklamm. Dieser Weg trifft in Wiel auf den Nord-Süd-Weitwanderweg und damit auch auf die Via Alpina, den Steirischen Landesrundwanderweg und den Koralm-Kristall-Trail. Ebenso sind hier auch der „Hohlkogel“, eine weithin bekannte Eklogit-Felsformation, und der 60 Meter hohe Wasserfall an der Sulm zu erreichen. Über die erwähnten Weitwanderwege gelangt man weiter in den alpinen Wanderbereich der Koralpe.
Die in der Gemeinde Wielfresen liegenden Wanderwege sind gut beschildert und dazu gibt es übersichtliche Wegekarten. Wer hierher einen Wanderausflug unternimmt, wird sicher um schöne Natureindrücke bereichert werden.
Erich Wozonig |

Foto: Erich Wozonig |
|
Die
vollständige Fassung dieses Artikels finden Sie in dieser Ausgabe der "steirischen
berichte". (Bestellhinweise)
|