preise und innovationen

"Walk of business“ in Bruck an der Mur

Zehn Brucker Wirtschaftsbetriebe sind seit 5. Mai mit ihrem Firmenlogo im Pflasterstein entlang dem „Walk of business“ auf dem Koloman-Wallisch-Platz in Bruck verewigt. Sie sind die ersten zehn Leitbetriebe, die mit dem Wirtschaftspreis der Stadt Bruck an der Mur ausgezeichnet wurden.
Im feierlichen Rahmen übergaben Landeshauptmann Mag. Franz Voves und Bürgermeister Bernd Rosenberger den Wirtschaftspreis an die Geschäftsführer und Direktoren der Firmen Blasko Convenience Fertiggerichte, Hausmann Import & Handelshaus, Metallbau Heidenbauer, Inteco – spezial melting technologies GmbH, Möbelhaus Leiner, Norske Skog Papierfabrik, Pankl Racing Systems Group, Stadtwerke Bruck an der Mur, Steiermärkische Bank und Sparkassen AG sowie an die Voestalpine Austria Draht.
„Erfolgreiche Unternehmen sind nichtnur aus Sicht der Eigentümerinnen und Eigentümer wichtig, sondern auch fürdie Menschen unseres Landes. Sie sind Garant für eine positive Entwicklung unserer Regionen“, sagte Landeshauptmann Mag. Franz Voves in seinen Dankesworten an die Preisträger.

Erster Wirtschaftspreis der Stadt Bruck an der Mur
Der Preis ist einerseits eine Wertschätzung für den jahrelang geleisteten Beitrag der Unternehmen zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes Bruck an der Mur. Andererseits stellt er den Auftakt zur Auszeichnung für Leistungen der Gegenwart, Leistungen im Bereich Innovation und Kreativität, der positiven Gestaltung des Wirtschaftslebens sowie der gemeinsamen wirtschaftlichen und kommunalen Verantwortung dar.

Von links nach rechts: Landeshauptmann Mag. Franz Voves, Vorstandsvorsitzender
Dr. Gerhard Fabisch und Mag. Franz Obernhuber (beide Steiermärkische Bank und Sparkassen AG) sowie Bürgermeister Bernd Rosenberger bei der Verleihung des ersten Wirtschaftspreises der Stadt Bruck an der Mur.
Foto: Frosch

 


Christian Hlade, Leiter von WELTWEIT-WANDERN, übernimmt die Auszeichnung auf der weltgrößten Tourismusmesse ITB in Berlin.
Fotos: Steirisches Volksliedwerk


Vom Hochhullareiduljo zum Großen Piperbebo
Das Angebot für Stimm- und Kreuzbänder wurde ausgezeichnet!

Was hat eine Palme mit Wandern und Jodeln zu tun? Auf den ersten Blickwohl nicht viel. Wenn es sich jedoch
um eine „Goldene Palme“, sprich den „Oskar der Reiseveranstalter“, handelt, wird der Zusammenhang schnell klar. Wurde doch das viertägige Veranstaltungsangebot des Steirischen Volksliedwerkes (in Kooperation mit dem Reiseveranstalter WELTWEITWANDERN) von GEO-Saison mit der „Goldenen Palme“ ausgezeichnet, die für die besten, innovativsten und schönsten Reisen des Jahres vergeben wurde. „Wandern und Jodeln“ wird seit dem Jahr 2005 zweimal jähr-
lich angeboten: Vier Tagestouren führen dabei durch die steirische Bergwelt – begleitet von Jodelkursen in den Pausen und Abenden. Denn Gehen befreit die Seele und Jodeln stillt Sehnsüchte!
Eva Heizmann
Nähere Infos zu den nächsten Terminen von „Wandern und Jodeln“ unter www.steirisches-volksliedwerk.at
Telefon (0316) 877-2660


Innovativer Einfall spart Abfall
Die Abfallabteilung des Landes Steiermark gewinnt den „Phönix 2008“

Mit dem Projekt „Gipskartonplatten-Recycling“ konnte die Abfallabteilung des Landes Steiermark am 15. Mai 2008 in Wien die Jury des Abfallwirtschaftspreises „Phönix – Einfall statt Abfall“ 2008 überzeugen.
Im zehnjährigen Jubiläumsjahr dieses Preises hatte die Steiermark die Nase vorne und gewann den Innovationspreis, der vom Lebensministerium und dem Österreichischen Wasser- und Abfallwirtschaftsverband gemeinsam ausgeschrieben wird.
„Gerade mit diesem Projekt zu gewinnen, freut uns besonders, weil mit zwei Partnern aus der Wirtschaft konkret auch ein wirtschaftlicher Nutzen daraus resultieren wird“, betonte der Leiter der Fachabteilung 19D – Abfallwirtschaft und Stoffflusswirtschaft,Dr. Wilhelm Himmel.
Jährlich fallen rund 40.000 Tonnen Gipskartonabfall bei Neu-, Umbau- und Sanierungsmaßnahmen in der Steiermark an, die derzeit fast ausschließlich auf Deponien entsorgt werden. Österreichweit sind es rund 250.000 Tonnen.
Die Fachabteilung 19D gewann mit dem Gipskartonplattenhersteller Knauf in Weißenbach bei Liezen sowie mit dem Entsorgungsfachbetrieb Transbeton-Lieferbeton GmbH., ein Unternehmen der Cemex-Gruppe, zwei kompetente Partner aus der Wirtschaft für dieses Recyclingprojekt.
„Für den Bau der Recyclinganlage in nächster Zukunft spricht, dass die Umwelt geschont wird und es auch wirtschaftlich Sinn macht“, so Projektleiter DI Josef Mitterwallner, der sich gemeinsam mit seinem Team sehr über diese Auszeichnung freute.

Von links nach rechts: DI Harald Schlögelhofer, Diplomant Montanuniversität Leoben, DI Josef Mitterwallner, Generalsekretär DDr. Reinhard Mang, Lebensministerium, Dr. Wilhelm Himmel, Herwig Glössl, Transbeton-Lieferbeton GmbH., ein Unternehmen der Cemex-Gruppe, Mag. Andreas Bauer, Firma Knauf und Mag. Karin Sundl (unterstützende Praktikantin) bei der Verleihung.
Foto: Landespressedienst


Von links: Mag. Günter Dörflinger (Sprecher des Vorstandes der Steirischen Gas-Wärme), DI Boris Papousek (GF Grazer Energieagentur), Mag. Christine Klug (Leiterin Abteilung 2 – Zentrale Dienste) und Landesamtsdirektor Dr. Gerhard Ofner übergeben die ersten sieben Erdgasfahrzeuge des Landes Steiermarkan an ihre Fahrer. Foto: Landespressedienst

Die Steiermark gibt (Erd)Gas

Mit vorerst sieben Fahrzeugen setzen Landesamtsdirektor Dr. Gerhard Ofner und die zuständige Abteilung 2 unter der Leitung von Mag. Christine Klug ab sofort auf den umweltfreundlichen Treibstoff Erdgas für Dienstfahrzeuge. Die ersten Fahrzeuge wurden am 6. Mai im Hof der Grazer Burg übergeben.
Es war jedoch nicht von Anfang an klar, dass das Land Steiermark auf Erdgas als Alternativtreibstoff setzt, aber: „Bei den anderen Alternativen waren die Verfügbarkeit und die Versorgungsdichte das Hauptproblem, also die Möglichkeit, in halbwegs vernünftiger Entfernung zu tanken. Unter anderem aus diesem Grund haben wir uns für Erdgas entschieden“, erklärt die Leiterin der zuständigen Abteilung 2, Mag. Christine Klug, „dazu kommt, dass die Frage, aus Lebensmitteln wie Mais, Weizen und vor allem Zuckerrohr Treibstoffe zu produzieren, immer massiver gestellt und diskutiert wird.“
„Erdgas ist nicht nur ein sauberer Energieträger, sondern als Treibstoff eingesetzt, auch wesentlich kostengünstiger als Benzin oder Diesel“, erklärte Landesamtsdirektor Ofner die Vorteile der neuen Fahrzeuge. So beträgt die durchschnittliche Reichweite mit 10 Euro bei Benzin derzeit rund 109 Kilometer, bei Diesel 151 Kilometer und bei Erdgas 227 Kilometer.
Aber nicht nur die Geldbörse atmet auf, sondern auch die Umwelt: „Mit dem höchsten Wasserstoff- und dem niedrigsten Kohlenstoffanteil belastet Erdgas die Umwelt bei der Verbrennung deutlich weniger als Benzin oder Diesel. Außerdem fallen keinerlei Ruß- oder Partikelemissionen, also kein Feinstaub an“, stellt Mag. Günter Dörflinger, Sprecher des Vorstandes der Steirischen Gas-Wärme, einem Tochterunternehmen der Energie Steiermark, fest.
Erdgas wird an die Tankstellen über ein weit verzweigtes, unterirdisches Leitungsnetz geliefert. Die Anlieferung durch Tanklastwägen entfällt. Das erspart Millionen Lkw-Kilometer und leistet so einen zusätzlichen Beitrag zum Umwelt- und Ressourcenschutz.

 

 

Die vollständige Fassung dieses Artikels finden Sie in dieser Ausgabe der "steirischen berichte". (Bestellhinweise)