| Dynamischer Wirtschaftspolitiker, Reformer Erzherzog Johann aus der Sicht der Wirtschafts- und Sozialgeschichte |
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Eine der ersten Dampfmaschinen. Foto: kk |
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Erzherzog Johann war ein nachhaltiger Erneuerer, dessen Leistungen bis heute spürbar sind. Mehrere Zufälle bewirkten, dass der 1782 in Florenz geborene Prinz in die Steiermark kam. Die Toskana war unter der habsburgischen Verwaltung eine hoch entwickelte Region. Hier hatte sich die Wirtschaft gut entfaltet und man war im Bank- und Manufakturwesen sehr fortschrittlich. Erzherzog Johanns Vater hatte als toskanischer Großherzog Pietro Leopoldo viele Reformen durchgeführt. Nach dem Tod seines Bruders Josef II. musste der Großherzog nach Wien, um als Kaiser Leopold II. ein schweres Erbe anzutreten. Er regierte nur kurz, 1792 starb er überraschend; doch es war ihm gelungen, die Reformen seines Bruders mit Augenmaß weiter zu führen. Warum waren Reformen in Österreich bitter notwendig? Während sich in England bereits in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts die Industrielle Revolution und der Liberalismus durchgesetzt hatten, war Österreich noch bis 1848 von der bevormundenden Wirtschaftspolitik des Merkantilismus geprägt. Es herrschte ein Klima der Unfreiheit, bis 1848 war die Zeit des „Vormärz“ und des Biedermeier von Repression gekennzeichnet. Das geistige Leben war von internationalen Strömungen abgeschottet, selbst Erzherzog Johann hatte Probleme mit der Zensur, wenn er sich ausländische Bücher besorgte. Staatliche Eingriffe behinderten die freie Entfaltung, dazu kamen noch die mächtigen Zünfte, die bei uns erst 1859 abgeschafft wurden. |
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Erzförderung mit Hilfe eines sog. Sackzuges. Foto: kk |
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Gerald Schöpfer |
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Die vollständige Fassung dieses Artikels finden Sie in dieser Ausgabe der "steirischen berichte". (Bestellung) |
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