| Innovation auch in turbulenten Zeiten Wirtschafts- und Innovationslandesrat Dr. Christian Buchmann im Interview mit den steirischen berichten |
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Die Steiermark ist ein Innovations- und Wissensstandort. Diese Position will die Steiermark auch in wirtschaftlich turbulenten Zeiten halten und nach Kräften ausbauen. Spätestens seit Erzherzog Johann, dem „steirischen Prinzen“, beweisen die Steirerinnen und Steirer, dass „hier Innovation aus Tradition“ gelebt wird, dies gilt es gerade im Erzherzog-Johann-Gedenkjahr 2009 besonders zu beachten. „Im Wirtschaftsressort des Landes wurden deshalb wesentliche Initiativen zur Unterstützung von Unternehmen und zur Dynamisierung des Wirtschaftsstandortes gesetzt“, betont der Landesrat im Interview. |
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Versuch im Grazer Kompetenzzentrum „Virtual Vehicle“. | |
Im Jahr 2009 feiert die Steiermark eine ihrer wesentlichsten Identifikationsfiguren, Erzherzog Johann, sieht sich aber andererseits mit den realen Problemen der Wirtschaft konfrontiert. Wie geht es dem Wirtschaftsstandort Steiermark so zwischen Tradition und Krise? Die Auswirkungen der Finanzkrise sind von der Wall Street in der Main Street angekommen. Die steirischen Unternehmen spüren das nachhaltig, beinahe täglich erhalte ich die Meldung, dass wieder ein Unternehmen Mitarbeiter zur Kurzarbeit anmeldet oder im schlimmsten Fall sogar kündigen muss. Das ist bitter. Ich bin aktuell sehr viel in den Regionen, in den steirischen Bezirken, bei Betriebsbesuchen unterwegs, um Mut zu machen, und mache dabei auch viele positive Erfahrungen. So gibt es etwa 30 Unternehmen in der Steiermark, die in der nächsten Zeit bis zu zwei Millionen Euro investieren möchten. Das spannt aus meiner Sicht auch den Bogen zum Erzherzog: Wenn nicht gerade hier in der Steiermark, der grünen Mark, immer wieder Menschen beheimatet gewesen wären, die sich über alle Regeln hinweggesetzt haben und den Mut hatten, Neues zu schaffen, wären wir heute nicht das Forschungsland Nummer eins in Österreich. Die Montanuniversität in Leoben geht auf eine Initiative von Erzherzog Johann zurück. Hat er trotz der heute nicht mehr im wirtschaftlichen Ausmaß vorhandenen Bodenschätze richtig gehandelt? Er hat in jedem Fall richtig gehandelt, weil er etwas möglich gemacht hat. Er hat Rahmenbedingungen geschaffen, die von den Fachleuten perfekt genutzt worden sind. Das zeichnet den Erzherzog aus, das zeichnet aber auch jeden Politiker von heute aus. Die Montanuniversität ist seit ihrem Bestehen eine Hochburg technologischer Innovation. Im Bereich der Werkstoffe, wo die Montanuni österreichweit führend ist, ist es uns aufgrund der ausgezeichneten Leistungen von Expertenteams gelungen, eines von drei genehmigten Superkompetenzzentren nach Leoben zu holen. Was darf man sich unter Kompetenzzentren vorstellen? Kompetenzzentren sind „Innovations-Schmieden“. Von öffentlicher Hand und privaten Unternehmen finanziert, wird in Kompetenzzentren Grundlagenforschung so weit spezialisiert, dass sie durch angewandte Forschung letztlich in am Markt umsetzbare Innovationen mündet. Das Wirtschaftsressort unterstützt die Kompetenzzentren in den nächsten Jahren mit 100 Millionen Euro, auch mit der Absicht, das Thema Innovation in der Steiermark zu verbreiten. Es müssen mehr kleine und mittlere Unternehmen die Schwellenangst vor dem Thema verlieren und sich in Innovationsprozesse einklinken. Derzeit haben wir in der Steiermark 25 von 66 Kompetenzzentren in Österreich. |
Innovationslandesrat Dr. Christian Buchmann. |
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Forschung an Enzymen im Grazer Kompetenzzentrum „Angewandte |
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Gerald Gölles |
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Die vollständige Fassung dieses Artikels finden Sie in dieser Ausgabe der "steirischen berichte". (Bestellung) |
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