„Joanneischer Geist“ und die Gegenwart
|
|
Der vielbeschworene „joanneische Geist“ – also die Besinnung auf das zukunftsorientierte Denken und Handeln des „steirischen Prinzen“ Erzherzog Johann – ist in der Wissenschafts- und Innovationspolitik der Steiermark nicht nur wohlklingende Leerformel, sondern in weiten Bereichen erfolgreich gelebte Realität.
Die für Wissenschaft und Forschung in der Steiermärkischen Landesregierung zuständige Landesrätin Mag. Kristina Edlinger-Ploder stellt stolz fest: „Mit einer Forschungs- und Entwicklungs-Quote von über 3,9% ist die Steiermark seit Jahren nicht nur an der Spitze der österreichischen Bundesländer, sondern unter den Top-Regionen Europas.
Wir liegen damit über dem Österreich-Schnitt von 2,46% und haben damit auch das für 2010 von der EU proklamierte Barcelona-Ziel signifikant über-troffen. Das ist in erster Linie dem Forschergeist exzellenter steirischer WissenschafterInnen, aber vor allem auch überdurchschnittlich innovativer Unternehmen, gezielten Investitionen und der forcierten Förderung von Wissenschaft und Forschung zu danken.“
Diese Forscherpersönlichkeiten wirken zu einem großen Teil in Institutionen, deren Gründung auf den Erzherzog zurückgeht. Bekanntlich sind sowohl die Technische Universität als auch die Montanuniversität Leoben in ihren Wurzeln joanneische Gründungen, aber auch die Karl-Franzens-Universität Graz verdankt dem steirischen Prinzen die Rangerhöhung von einem Lyzeum, zu dem sie unter Kaiser Joseph II. herabgestuft worden war, zu einer Volluniversität. Und das Palais Meran in Graz, der heutige Hauptsitz der Kunstuniversität, war der letzte Grazer Wohnsitz des Erzherzogs.
Die größte landeseigene Forschungsgesellschaft Österreichs wurde bewusst programmatisch „Joanneum Research“ genannt. Das Motto von Joanneum Research lautet „Innovation aus Tradition“. Auch das ist ein joanneisches Leitmotiv: Seit Erzherzog Johann hat Innovation in der Steiermark Tradition und wächst Innovation aus Tradition. |
|
 |
Landesrätin Mag. Kristina Edlinger-Ploder zu Besuch in steirischen Forschungseinrichtungen. Deren Gründung geht zu einem großen Teil auf den Erzherzog zurück.
Foto: Fischer
|
|
Die
vollständige Fassung dieses Artikels finden Sie in dieser Ausgabe der "steirischen
berichte". (Bestellung)
|