Im gemeinsamen Interesse handeln

Gestern wie heute Herausforderung, Chance und Bereicherung

 

In Zeiten schrumpfender Budgets zur Förderung öffentlicher Anliegen hat die Europäische Kommission die finanziellen Mittel zur Förderung grenzüberschreitender Programme erneut erhöht. Wie sie dies seit Beginn dieser Förderprogramme tut und wie sie, wenn man dem derzeitigen Planungsstand trauen kann, das auch für die Zukunft beabsichtigt.
Mit gutem Grund. Denn diese Programme zur Stärkung der bilateralen und transnationalen Zusammenarbeit sind ein Beitrag zu einem der grundlegendsten Ziele der europäischen Union. Sie sind ein Beitrag zur nachhaltigen Friedenserhaltung. Sie ermöglichen allen Beteiligten, deren interkulturelle Kompetenz zu entwickeln, zu schulen und zu leben. Denn wir werden uns in Zukunft mit zwei auf den ersten Blick gegensätzlichen Trends auseinander setzen müssen.
Auf der einen Seite wird die Globalisierung das Eigenkulturelle in jedem von uns ansprechen bzw. verstärken. Wir werden uns stärker mit einer Gruppe identifizieren und deren kulturelle Eigenheiten pflegen und leben. Denn dies stärkt unser Zugehörigkeitsgefühl und gibt uns Sicherheit und Gelassenheit. Auf der anderen Seite werden wir herausgefordert, uns mit Mitgliedern anderer Gruppen auseinander zu setzen und darüber hinaus mit diesen erfolgreich zusammen zu arbeiten und zu leben. Dazu müssen wir diese Herausforderung als Chance, als Bereicherung sehen. Mit interkulturellem Verständnis und entsprechender Handlungskompetenz kann uns dies gelingen.

Menschen, die man kennt, schenkt man leichter Vertrauen.
Foto: kk

Sabina Cimerman


Die vollständige Fassung dieses Artikels finden Sie in dieser Ausgabe der "steirischen berichte". (Bestellung)