| Gradec-Marburg |
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Bgm. Siegfried Nagl und dessen Marburger Kollege Franc Kangler zeigen sich erfreut bei der Auftaktveranstaltung in Maribor. |
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71,8 Kilometer oder 61 Minuten Zugfahrt: Diese Kleinigkeit trennt Graz und Maribor, und dennoch scheint die gefühlte Distanz ein Vielfaches zu betragen. Dabei bilden die beiden Städte eine der am schnellsten wachsenden Regionen an der ehemaligen Ost-West-Grenze Europas. Vorstöße, diese Distanz zu verringern, gab es in der Vergangenheit bereits zuhauf. 1987 unterzeichneten der damalige Grazer Bürgermeister Alfred Stingl und der Präsident der Bürgerversammlung von Maribor, Emil Tomazic, eine Städtepartnerschaftsurkunde mit dem Ziel, die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den BürgerInnen beider Städte nicht nur zu erhalten, sondern weiter zu vertiefen. Mit der 2001 gegründeten Europa-Region (Euregio) Graz-Maribor setzte man einen weiteren Schritt in der Zusammenarbeit. Entwicklungshemmnisse auf beiden Seiten sollten abgebaut, Netzwerke von Beziehungen zwischen den Gemeinden, der Wirtschaft, den BürgerInnen, Vereinen und Verbänden aufgebaut werden. Im Hinblick auf das bevorstehende Kulturhauptstadtjahr Maribor 2012 gibt es nun endlich auch auf kultureller Ebene eine neue Initiative: Mit Gradec – Marburg möchte Joanneum-Intendant Peter Pakesch in Kooperation mit dem Haus der Architektur Graz und der Umetnostna galerija Maribor unsichtbare Grenzen sprengen und die Dynamik der grenzüberschreitenden Region anhand verschiedener Diskussionen aufzeigen. Es geht vor allem darum, Erfahrungen auszutauschen und Schnittstelle, Drehscheibe und Wegbereiter für die Zusammenarbeit zwischen steirischen und slowenischen Kulturinstitutionen zu sein. |
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Die vollständige Fassung dieses Artikels finden Sie in dieser Ausgabe der "steirischen berichte". (Bestellung) |
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