| Biomasse optimal nutzen |
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Das Institut für Energieforschung der JOANNEUM RESEARCH entwickelt und optimiert Anlagen und Techniken für den Einsatz erneuerbarer Energieträger. |
Hackgut für die Wärmeversorgung von Einfamilienhäusern bis hin zu größeren Gebäuden. |
An nationalen und internationalen Projekten beteiligen sich steirische ForscherInnen, wenn es darum geht, Biomasse zur Energiebereitstellung optimal zu nutzen. So werden in Kooperation mit der Fa. SIEMENS Feuerungsanlagen für Biomasse und industrielle Reststoffe entwickelt, errichtet und im praktischen Betrieb optimiert. Neu ist dabei, dass die Feuerungsanlagen mit Hilfe eines Schleuderrades mit Brennstoff versorgt werden, sowie ein Regelungssystem für die Verbrennungsluft. Dabei wird die Kohlenmonoxidkonzentration im Rauchgas mit einem Sensor ständig gemessen und minimiert. Mit Hilfe dieser Technik ist es möglich, schwierig zu verbrennende Brennstoffe schadstoffarm und kostengünstig zu verbrennen. Als Brennstoff können dabei auch feuchte biogene Materialien dienen, z. B. der Strauch- und Rasen-schnitt einer Gemeinde, aber auch Klärschlamm, Biertrebern oder Industrieabfälle wie z. B. Rückstände bei der Altpapierverwertung. Eine derartige Anlage wurde beispielsweise für die Fa. Mayr-Melnhof in Hirschwang an der Rax aufgestellt. Der Nutzen ist dabei ein doppelter, denn die Anlage verfügt über eine Dampfturbine, mit der der Energiebedarf der Fabrik an Strom gedeckt wird. Ruhig wie bei einem offenen Feuer Aber auch in privaten Haushalten sind Entwicklungen der JOANNEUM RESEARCH zu finden. In Kooperation mit der Fa. RIKA, Micheldorf, werden Kaminöfen mit Sichtglasscheibe entwickelt. Dabei wird sowohl auf höchstmöglichen Wirkungsgrad bei geringsten Schadstoffemissionen als auch ein ästhetisches Erscheinungsbild der Flammen Wert gelegt. Hell strahlende, nervöse Flammen, wie sie bei Pelletöfen oft auftreten, sind hier unerwünscht. |
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H.W. |
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Die vollständige Fassung dieses Artikels finden Sie in dieser Ausgabe der "steirischen berichte". (Bestellung) |
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