Das Passivhaus grenzüberschreitend

 

115 Jahre nach dem erfolgreichen Einsatz des ersten dokumentierten „Passivhauses“ – des norwegischen Polar-Forschungsschiffes „Fram“ – schätzen immer mehr Menschen die außergewöhnliche Behaglichkeit  und Energieeffizienz dieser Bauweise.

Foto: Eisenberger

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herwig.hengsberger@igpassivhaus.at

Nicht zuletzt aufgrund des Ziels der Europäischen Union, bis 2019 den Netto-Null-Energieverbrauch beim Neubau umzusetzen, gewinnt der Passivhausstandard zunehmend an Bedeutung. Österreich baut seit einigen Jahren die Weltführerschaft in der Passivhausdichte bezogen auf die Einwohnerzahl immer weiter aus - und Weiz liegt nach Wolfurt im Ranking österreichischer Städte in Bezug auf die errichtete Passivhausfläche pro Einwohner an zweiter Stelle! Vor kurzem fand im kanadischen Whistler die Gleichenfeier des 5001sten österreichischen Passivhauses statt, das als Österreichhaus bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver Botschafter für maximale Energieeffizienz und Aushängeschild unseres Landes sein wird. Ein Blick auf die Website der IG Passivhaus Österreich zeigt, dass aufregende Architektur und Passivhaus längst keinen Widerspruch mehr darstellen. Erfahrungsberichte von Bewohnern erweisen Vorurteile wie „Fensterlüftungsverbot“ oder „teuer“ als gegenstandslos. Vom 6. bis 8. November 2009 bieten die 6. Internationalen Tage des Passivhauses die hervorragende Gelegenheit, sich vor Ort ein Bild zu machen. Auch in der Steiermark öffnen zahlreiche Bewohner ihre Häuser und Wohnungen für interessierte Besucher in Form von Einzelbesichtigungen und geführten Exkursionen.

Herwig Hengsberger

 

Die vollständige Fassung dieses Artikels finden Sie in dieser Ausgabe der "steirischen berichte". (Bestellung)