Das „Große Goldene Ehrenzeichen“ des Landes Steiermark für Ing. Anton Walter |
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Am 24. Juni 2009 wurde der große Doyen der „steirischen Friedhofs- und Baukultur“, Ing. Anton Walter, mit dem Großen Goldenen Ehrenzeichen des Landes Steiermark dekoriert. |
Verleihung höchster Landesauszeichnungen für außergewöhnliche Leistungen und Verdienste im Weißen Saal der Grazer Burg: (v.l.n.r.) Nationalrats-und Landtagsabgeordneter a.D. Hermann Kröll, Landeshauptmann Mag. Franz Voves, Landtagsabgeordnete a.D. Anne Marie Wicher, Anton Walter, Landtagsabgeordneter a.D. Bernd Stöhrmann und 1. Landeshauptmannstellvertreter Hermann Schützenhöfer. |
Anton Walter wurde am 2. Februar 1913 als Sohn einer alten Ilzer Künstlerfamilie geboren. Seine Erziehung genoss er u. a. im Sängerknabenkonvikt in Klosterneuburg. Danach besuchte er die Höhere Bundeslehranstalt für das Baufach in Graz und arbeitete von 1931 bis 1934 bei einem Baumeister in Fürstenfeld. Nach abgelegter Baumeisterprüfung war er von 1938 bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1973 im Landes-dienst tätig. Die Kriegszeit verbrachte er vor allem auf dem Balkan, und zwar in Dubrovnik und Mostar. So konnte er auch dabei mitwirken, die Sprengung der berühmten Brücke über die Neretva zu verhindern – diese wurde leider erst im Jugoslawienkrieg Jahrzehnte später Wirklichkeit. Viele Freundschaften zu namhaften Persönlichkeiten wie Viktor von Geramb, Hanns Koren, Josef Steinberger, Werner Berg, Hans Fronius, Hans Mauracher, August Raidl, Franz Weiß und Martin Rainer begleiteten Anton Walters Leben. Maßgeblich konnte er sich am Wiederaufbau der zerbombten Oststeiermark beteiligen und so seine Gedanken zur Gestaltung von Kriegsgräbern, Heldengedenkstätten und Friedhöfen in eindrucksvoller Weise darstellen. |
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Silvia Renhart |
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Die vollständige Fassung dieses Artikels finden Sie in dieser Ausgabe der "steirischen berichte". (Bestellung) |
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